...wandle ich im Schatten des Allmächtigen." (Psalm 91,1)
Dieser Bibelvers hat mein Leben in den letzten zwei Monaten ganz schön auf den Kopf gestellt. Es fing alles damit an, dass ich gemeinsam mit einer Freundin genau vor zwei Monaten an der Frauko in Bad Gandersheim teilgenommen habe.
Gott hatte es mir aufs Herz gelegt, an dieser Konferernz teilzunehmen. Als Lehrer ist es aber immer sehr schwierig außerhalb der Ferien frei zu bekommen. Trotzdem hatte ich mich erst einmal angemeldet und darauf vertraut, dass Gott den Weg ebnet, wenn er mich dabei haben möchte. Und genau so ist es geschehen. Ich bin zum Schulleiter gegangen, habe ihm mein Anliegen vorgetragen und er hat mich ohne Probleme freigestellt. Halleluja.
Während diesem langen Wochenende bin ich Gott ganz neu begegnet. Er hat mein Leben als Christ revolutioniert und völlig neu definiert. Nicht, dass ich ihn schon kannte und dass er mir schon immer wichtig war, aber dort habe ich erfahren, was es bedeutet, Gott nicht nur zu kennen, sondern im Schatten seines Schirmes zu laufen, der mir nicht nur Schutz bietet sondern auch Autorität verleiht. In der Bibel steht geschrieben, dass wir in seinem Namen Dämonen austreiben, in neuen Sprachen reden, heilen können und die Macht haben, auf Skorpione und Schlangen zu treten. All das kann ich durch ihn, weil er in mir lebt und weil ich ihn in meinem Leben als die höchste Autorität anerkenne. Ich brauche "nur" das leere Gefäß zu sein, bereit dafür, dass mich Gott mit seinem Heiligen Geist füllt. Es bedeutet aber auch, dass ich meine eigenen Träume, Wünsche und Vorstellungen loslasse, mein Leben ihm ganz gebe. Denn nur wenn mein ICH weniger wird, kann GOTT in mir zunehmen. Dass Gott in meinem Leben mehr Raum einnimmt, ist mir ein Herzensanliegen geworden.
Mittlerweile, es begann schon im Dezember, beginne ich meinen Tag mit Gott. Es ist mir so wichtig geworden, erst einmal nur Kind Gottes zu sein, bevor ich mein Alltag als Mutter, Ehefrau, Lehrerin und Hausfrau in Angriff nehme. Diese Zeit mit meinem himmlischen Papa am frühen Morgen ist mir zu einer Kraftquelle geworden, wo ich auftanken darf und wo ich erfahre, was Gott alles an diesem Tag bereit hält. Hier darf ich hören, dass ich sein geliebtes Kind bin, dass er mir alles gibt, was ich brauche. Mittlerweile stehe ich meist so zeitig auf, dass ich früh eine Stunde Zeit für ihn habe. Es gelingt mir nicht immer, aber immer öfter.
Diese Zeiten mit Gott lassen mich viel bewusster leben. Ich merke wie wertvoll jeder einzelne Tag ist, wie wichtig es ist, Zeugnis zu sein und zu geben. Unser Leben ist nicht von Dauer. Es ist begrenzt. Kauft die Zeit aus! Ich möchte meinem Gott dienen, auf ihn hören und in seinem Namen das tun, wozu er uns als Christen berufen hat: "Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung." Markus 16,15
Meine Welt beginnt vor meiner Haustür. In meiner Stadt. Auf dem Sonnenberg. In meiner Schule. In meinen Klassen. In meiner Gemeinde. In meinem Freundeskreis und in meiner Familie. Wo beginnt deine Welt? Wo und wie willst du Gott dienen und deine Begabungen einsetzen?
Eure Janine
Wouah ! super encourageant, merci !
AntwortenLöschenAvec plaisir.
LöschenC'est chouette de t'avoir encouragé.
:-)